Seifenlauge statt Rindfleischbrühe: Leben im einst vornehmsten Haus Düsseldorfs.

Draußen war es noch dämmrig und kühl. Leise schmatzte das Wasser an der Kaimauer vor dem Rhein. Über der Nebeldecke, die über dem Fluss hing, zeichnete sich der dunkle Qualm der Schlepper ab, die zu beiden Seiten langsam stromauf und stromab tuckerten.

Eigentlich gab es immer etwas Interessantes zu sehen, wenn die vierjährigen Zwillinge Luise und Mia sonntags zu ihren Großeltern gingen. Oma und Opa Thielen wohnten in der ältesten Straße von Düsseldorf. Dort, in der sogenannten Alten Stadt, Ecke Krämerstraße, direkt an die Lambertuskirche und das Haus „Zur Stadt Rom“ anschließend, stand das sogenannte Douven’sche Haus.

Der rund siebzig Meter hohe Turm der Lambertuskirche – das älteste Bauwerk der Stadt – war an diesem Morgen nur schemenhaft zu erkennen. Der Nebel verschluckte ihn ebenso wie das gegenüberliegende Kloster der Karmeliterinnen. Die Mädchen waren froh darüber, nicht auch die Kreuzigungsgruppe an der Westseite der Kirche sehen zu müssen, die sie sonst jedes Mal in Angst und Schrecken versetzte.

Das Douven’sche Haus – eine Perle des Frühklassizismus

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Über Weimar in der NS-Zeit: Wie aus der Düsseldorfer Kripo Rassehygieniker wurden.

Der Werdegang der Düsseldorfer Kriminalpolizei vom „normalen“ Verbrechenbekämpfer bis hin zum ideologisch indoktrinierten NS-Verbrecher beschäftigt sich neuerdings die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

Die Sonderausstellung beginnt mit der Verbrechensbekämpfung im ausgehenden 19. Jahrhundert. Mit der  Errichtung einer zivilen Dienststelle „Criminal Bureau“ sollte die überforderte Schutzpolizei (Schupos) unterstützt werden. Anfangs mit gemischtem Erfolg. Denn gutes Personal war Mangelware und auch von modernen Ermittlungstechniken fehlte (noch) jede Spur.

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Warum die Gasmaske die Gillettes Rasierhobel revolutionierte?

Das Rasiermesser ist heute einerseits zwar Kult, aber …  Andererseits löst es mitunter eine suggestive Wirkung beim Betrachten desselben aus. Viele denken – wenn nicht gar an durchgeschnittener Kehle – doch zumindest an eine blutige Angelegenheit via unsichere Handhabung. Der anschließend demütige Gang zum Barber ist bei den meisten gedanklich längst eingeplant. Doch zum Glück gab und gibt es ja den Rasierhobel.

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Friedhof als Gemüseladen? Warum Berliner Ruhestätten mögen.

Ein himmlisch-irdischer Acker zwischen zwei Orten Berlins (Greifswalderstr. bzw. Prenzlauer Allee) inmitten der permanenten Rushhour von Autos, Straßenbahnen, dem steten Fluss von Tourist und Einwohner auf dem Asphalt. Dieses Stück Erde ist weder ein Park noch ein Cluster aus Boutiquen, Shops, Fresstempel oder Touristenmeile. Hier ist die Rede von einem Friedhof am Puls unserer Bundeshauptstadt: Nämlich der Kirchhof in der evangelischen St. Georgen-Parodialgemeinde am Prenzlauer Berg.

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Badewonnen – Wie wir dem Gestank ein Ende bereiteten!

Samstag = Badetag. Frisch gewaschen saß das Kind auf dem Sofa vor dem Fernseher, und läutete mit einer Samstagabendshow das Wochenende einWas heute mit dem täglichen Duschen unvereinbar ist. Doch kehren wir 900 Jahre zurück. Damals galten wir damit als fortschrittlich! Denn mit dem Niedergang des römischen Reichs ging auch unsere Körperpflege den Bach runter. Und kehrte erst dann langsam mit den zurückgekehrten Kreuzfahrer zurück. Die verausgabten sich nicht nur im Kampf gegen die orientalische Ungläubige, sondern lernte im Gegenzug deren Verständnis für Reinlichkeit durchaus zu schätzen.

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Das „Taj Mahal“ Düsseldorfs – Eine Kapelle aus Liebe im Lantz`scher Park

Transit Non Sine Votis Mox Noster (Geh nicht vorüber ohne fromme Gebete, Du, bald der Unsrige). Mit diesen weisen Worten über dem Eingang empfängt die Kapelle im Lantz`scher Park ihre Besucher. Wohlwissend um die vergängliche Zeit, die ein jeder in sich trägt und in die er für einen Augenblick verweilen soll: mit sich, mit Gott und – nicht zu vergessen-  mit der Liebe.

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Kopflos in Düsseldorf!

Wieso der Medusa-Meuchelmord Hillary Clintons Ruf zu Fall bringt?

Im Lantz`scher Park in Düsseldorf-Lohausen befindet sich eine Skulpturenlandschaft, in der auch die Kopie einer antiken Statue mich immer wieder fasziniert. Die Rede ist von dem Kopf der Medusa, den Perseus triumphierend in die Höhe hält, während seine Füße fest auf dem Rumpf der Gorgo steht. Das Original dieser Statue wurde von Benevenuto Cellini Mitte des 16. Jahrhunderts im Auftrag des Herzogs Cosimo de Medici in Bronze gegossen.  

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Franz Boehm

„Nur nicht schweigen wie ein Hund“ –Wie der Monheimer Pfarrer  Franz Boehm Widerstand  gegen das NS-Regime leistete.

Sophie Scholls Geburtstag jährt sich in diesem Jahr am 9. Mai zum 100sten Mal. Unermüdlich wird in Artikeln auf ihren widerständigen Geist und ihre Zivilcourage hingewiesen. Sie, die sich wie ihr Bruder Hans sowie den anderen Mitgliedern der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ nicht dem NS – Regime beugten, sondern für ihre Überzeugungen einstanden, sind heute populärer denn je.

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Warum im Monheimer Kirchenarchiv St. Gereon die Kirchenbücher lagern – und was es sonst noch zu bieten hat.

Für uns Niederrheiner stellt sich mitunter die Frage, wo wir die Geburts-, Heirats- und Sterbeeinträge aus Monheim vor 1810 bekommen können. (In den linksrheinischen Gebieten wurde dank der französischen Besatzung die Personenstandsunterlagen, zu denen auch Monheim gehörte, ab 1810 geführt. In den rechtsrheinischen Gebieten erst ab 1876.)

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