Beherrschst du die Weiße, beherrschst du dich selbst.

Ein zartes Klicken oder ein kurzer Aufprall mit einer kaskadenartigen Abfolge von zusammenstoßenden Kugeln; bei der Königsdisziplin des Billards „Snooker“, kommt es auf Nuancen an. Auf das genaue Hinschauen bei der Positionierung der Bälle. Auf die Präzision beim Ausführen des Stoßes, der nur gelingt, wenn man seinen Arm zu händeln weiß, Geschwindigkeit und Drall genau kennt, und die Gefühle reguliert. Man kann auch sagen: Beherrschst du dich selbst, beherrschst du die weiße Kugel.

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Lächelnd auf seine eigene Leiche schauen oder schlumpfig in des Schneiders Gasse.

Eine Kreuzung aus Alfred E. Neumann, dem Maskottchen der Satirezeitschrift MAD, und einem asketischen Yogi ziert mit gekreuzten Beinen als Statue die Schneider-Wibbel-Gasse in der Düsseldorfer Altstadt. Das bronzene Männlein mit den von Touristen blankgeriebenen Ellbogen und Knien ist Namensgeber dieser Gasse.  Und zugleich Düsseldorfs Patron für Pfiffigkeit und rheinische Augenzwinkerei, was schon sein schlumpfiges Lächeln bezeugt. (Eventuelle daraus ergebenen Ähnlichkeiten mit prominenten Politikern sind rein zufällig;-)) Außerdem gibt es den Schneider-Wibbel schon seit über 100 Jahren, wenn auch als Figur eines Theaterstücks von Hans Müller-Schlösser.

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Düsseldorfs „Friedenskonzept“ – Aus Festung wird Garten.

Nur die Zurufe der Bauarbeiter wehen vom Mannesmannufer herüber. In dem kleinen Rosarium mit der barocken Sonnenuhr in der Mitte herrscht absolute Stille. Absolut? Nicht ganz. Ein leises Summen dringt aus den Lavendelbüschen, die zwischen den Rosensträuchern wuchern. Obwohl tropische Temperaturen herrschen und die Sonne am höchsten steht, lassen sich die Bienen nicht von der Arbeit abhalten.

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Barocke Petticoats in Düsseldorfs Hofgarten.

Was der Prater für Wien ist der Hofgarten für Düsseldorf. Die grüne Lunge unserer rheinischen Metropole lädt früher wie heute zum Verweilen ein. Vor gut 300 Jahren galt das „Spazierengehen“ als das Privileg des Adels. Der Hochherrschaftliche besaß Zeit, während seine Untertanen von A nach B stauchten, um ihre Arbeit zu erledigen. Promenieren war ein Ausdruck der Freiheit und des Genusses. Etwas, was das Bürgertum nach der französischen Revolution begierig aufsog und zu nutzten verstand.

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Düsseldorf Januar 1943: Wie ein Baby aus dem zerbombten Marienhospital gerettet wurde!

Wenn Liesel mit ihrer Mutter in den Luftschutzkeller ging, wusste sie, was zu tun war. Sich um ihre jüngeren Zwillingsschwestern kümmern, die zu beiden Seiten an der Hand der Mutter hingen. Für Liesel war es nicht nur selbstverständlich, sondern sie liebte kleine Kinder über alles. Und die Mutter konnte jede Hand gut gebrauchen. Denn es war doch Krieg, der Vater an der Front und sie selbst Anfang 1943 hochschwanger.

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Düsseldorfs geheimer Schweinehälften-Bunker – was hat es damit auf sich?

Der Bombenkrieg machte auch vor Düsseldorf nicht halt. Zu (kriegs-) wichtig galt Gaustadt mit seinen 541.000 Einwohnern (Stand 1939) wegen der Nähe zum Ruhrgebiet, den rüstungsstrategischen Standorten wie Mannesmann, Haniel, Lueg und Rheinmetall Borsig, um nur einige zu nennen. Doch ab 1940 konzentrierten sich die Allliierten, als Reaktion auf die deutschen Luftangriffe, auf den Stadtkern und Wohngebiete, um die Moral der Zivilbevölkerung zu brechen.

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Chuzpe und Charme

Peter Kürten alias „der Vampir aus Düsseldorf“

Peter Kürten, alias der „Vampir aus Düsseldorf“, weil er das Blut eines getöteten Schwans getrunken haben soll, ist eigentlich ein Kölner. Geboren wurde er am 26.Mai 1853 in Köln-Mühlheim, geköpft 48 Jahre später im Kölner „Klingelpütz“.  Aber das ist Nebensache.

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Wegen Shitstorm auf den Scheiterhaufen.

Durch den Gerresheimer Dorfklatsch als „Hexe“ verbrannt

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s gänzlich ungeniert, heißt es so schön. Mit anderen Worten: Es kann einem völlig egal sein, was die Anderen denken. Aber in einem kleinen Dorf bei Düsseldorf war es im 18. Jahrhundert genau umgekehrt: Der schlechte Ruf eilte einer Dorfbewohnerin dem bösen Dorfklatsch voraus. Und ließ sie tödlich auf einem Reisighaufen enden, mit einem Pulverfässchen um den Hals.

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Vom Blutstein zum Galgen.

Der Schandgang zum Tod durch Düsseldorf -Pempelfort

Bevor der Delinquent seine letzten Momente am Galgen ausröchelte, hatte er noch einen letzten Dienst zu verrichten. Dreimal, so der Brauch, musste der der Verurteilte den „Gerichts- oder Blutstein“ umrunden. Oder wie man vermutet, um den Stein herum geschubst. Quellen besagen, dass dieses Stoßen um den Blutstein (oder auch Blutkreuz), symbolisch das Gerichtsverfahren abschloss. Gleichzeitig erhoffte sich  die hochrichterliche Justiz des jeweiligen Landesherrn noch weitere Schuldeingeständnisse von weiteren Vergehen, Namen von Mitwissern oder anderen Übeltätern.

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