Er jährt sich wieder, der Tag der Jogging Hose (21. Januar, nicht vergessen!!!) und jeder stellt sich folgende Frage: Wie konnte es geschehen, dass die einstige Lümmel-Buxe salonfähig wurde. Oder auch nur ein entsetztes Why???
„Effizienz oder Respektlosigkeit? Warum die Jogginghose Kultstatus erlangte.“ weiterlesenKö´s Lady of Leisure.
Zwischen Königsallee und Graf-Adolfplatz hat sich vor vielen Jahren eine leichtbekleidete Muse niedergelassen und ziert seit 1932 das kleine Blumengärtchens. Es ist eine in griechischen Chiton gehüllte bronzene junge Dame, die ungerührt Touristen, Einkaufswütige und Büroangestellte an sich vorüberziehen lässt.
Eine Dame der leichten Muse
„Kö´s Lady of Leisure.“ weiterlesenDüsseldorf Januar 1943: Wie ein Baby aus dem zerbombten Marienhospital gerettet wurde!
Ein Wonneproppen namens Hans
Düsseldorf, 20. Januar 1943. Ein kleiner Wonneproppen mit dem Namen »Hans« wurde im Düsseldorfer Marienhospital in Pempelfort geboren. Nach den Erinnerungen Liesel Thielens war das Baby »dick, rosig, mit rötlichem Flaum auf dem Kopf und dem alten Opa Thielen ähnlich«.[1]
Der Vater im Krieg, die Mutter mit drei Töchtern allein in der Gneisenaustraße wohnend – so sah mittlerweile der Alltag vieler Frauen aus. Als Liesel die Mutter um 5 Uhr morgens ins nahe gelegene Krankenhaus brachte, ahnten sie nicht, dass das Bombardement keinerlei Rücksicht auf eine Wöchnerin mit ihrem Neugeborenen nehmen würde.
„Düsseldorf Januar 1943: Wie ein Baby aus dem zerbombten Marienhospital gerettet wurde!“ weiterlesenChuzpe und Charme= Vampir
Peter Kürten alias „der Vampir aus Düsseldorf“
Peter Kürten, alias der „Vampir aus Düsseldorf“, weil er das Blut eines getöteten Schwans getrunken haben soll, ist eigentlich ein Kölner. Geboren wurde er am 26.Mai 1853 in Köln-Mühlheim, geköpft 48 Jahre später im Kölner „Klingelpütz“. Aber das ist Nebensache.
„Chuzpe und Charme= Vampir“ weiterlesenVom Blutstein zum Galgen.
Der Schandgang zum Tod durch Düsseldorf -Pempelfort
Bevor der Delinquent seine letzten Minuten am Galgen ausröchelte, hatte er noch einen letzten Dienst zu verrichten. Dreimal – so der überlieferte Brauch – musste der Verurteilte den sogenannten Gerichts- oder Blutstein umrunden. Oder, wie man vermutet, um ihn herumgestoßen werden.
Dieses Stoßen um den Blutstein, auch Blutkreuz genannt, besiegelte symbolisch das abgeschlossene Gerichtsverfahren. Zugleich hoffte die hochrichterliche Justiz des jeweiligen Landesherrn auf letzte Geständnisse: weitere Vergehen, Namen von Mitwissern oder andere Übeltäter. Der Tod war nahe – und damit auch die Wahrheit.
„Vom Blutstein zum Galgen.“ weiterlesenFriedhof als Gemüseladen? Warum Berliner Ruhestätten mögen.
Ein himmlisch-irdischer Acker zwischen zwei Orten Berlins (Greifswalderstr. bzw. Prenzlauer Allee) inmitten der permanenten Rushhour von Autos, Straßenbahnen, dem steten Fluss von Tourist und Einwohner auf dem Asphalt. Dieses Stück Erde ist weder ein Park noch ein Cluster aus Boutiquen, Shops, Fresstempel oder Touristenmeile. Hier ist die Rede von einem Friedhof am Puls unserer Bundeshauptstadt: Nämlich der Kirchhof in der evangelischen St. Georgen-Parodialgemeinde am Prenzlauer Berg.
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