Düsseldorf Januar 1943: Wie ein Baby aus dem zerbombten Marienhospital gerettet wurde!

Ein Wonneproppen namens Hans

Düsseldorf, 20. Januar 1943. Ein kleiner Wonneproppen mit dem Namen »Hans« wurde im Düsseldorfer Marienhospital in Pempelfort geboren. Nach den Erinnerungen Liesel Thielens war das Baby »dick, rosig, mit rötlichem Flaum auf dem Kopf und dem alten Opa Thielen ähnlich«.[1]

Der Vater im Krieg, die Mutter mit drei Töchtern allein in der Gneisenaustraße wohnend – so sah mittlerweile der Alltag vieler Frauen aus. Als Liesel die Mutter um 5 Uhr morgens ins nahe gelegene Krankenhaus brachte, ahnten sie nicht, dass das Bombardement keinerlei Rücksicht auf eine Wöchnerin mit ihrem Neugeborenen nehmen würde.

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Vom Blutstein zum Galgen.

Der Schandgang zum Tod durch Düsseldorf -Pempelfort

Bevor der Delinquent seine letzten Minuten am Galgen ausröchelte, hatte er noch einen letzten Dienst zu verrichten. Dreimal – so der überlieferte Brauch – musste der Verurteilte den sogenannten Gerichts- oder Blutstein umrunden. Oder, wie man vermutet, um ihn herumgestoßen werden.

Dieses Stoßen um den Blutstein, auch Blutkreuz genannt, besiegelte symbolisch das abgeschlossene Gerichtsverfahren. Zugleich hoffte die hochrichterliche Justiz des jeweiligen Landesherrn auf letzte Geständnisse: weitere Vergehen, Namen von Mitwissern oder andere Übeltäter. Der Tod war nahe – und damit auch die Wahrheit.

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Friedhof als Gemüseladen? Warum Berliner Ruhestätten mögen.

Ein himmlisch-irdischer Acker zwischen zwei Orten Berlins (Greifswalderstr. bzw. Prenzlauer Allee) inmitten der permanenten Rushhour von Autos, Straßenbahnen, dem steten Fluss von Tourist und Einwohner auf dem Asphalt. Dieses Stück Erde ist weder ein Park noch ein Cluster aus Boutiquen, Shops, Fresstempel oder Touristenmeile. Hier ist die Rede von einem Friedhof am Puls unserer Bundeshauptstadt: Nämlich der Kirchhof in der evangelischen St. Georgen-Parodialgemeinde am Prenzlauer Berg.

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