Vor drei Jahren schrieb mich Ralf Ledertheil an. Er hatte meinen Beitrag über den Sarotti-Mohren und Julius Gipkens gelesen und erzählte mir von einer Überlieferung in seiner Familie: Sein Urgroßvater, der Berliner Schildermaler Otto Ledertheil, soll an der Entstehung der berühmten Werbefigur beteiligt gewesen sein.
Die Geschichte ließ mir keine Ruhe.
Was war daran? Ließ sich nach mehr als hundert Jahren überhaupt noch herausfinden, wer damals in den Ateliers arbeitete und wie aus einem Entwurf schließlich ein fertiges Werbemittel wurde?
Ich begann zu suchen. Die Spuren führten mich in Berliner Archive, zu alten Plakaten und schließlich immer tiefer in die Lebensgeschichte von Julius Gipkens – bis nach New York und in die Schweiz. Dabei musste ich auch manches korrigieren, was ich früher über ihn geschrieben hatte.
Aus meinem alten Beitrag ist deshalb inzwischen eine wesentlich umfangreichere Spurensuche geworden.
Wer hat’s denn nun erfunden? Eine endgültige Antwort habe ich nicht gefunden. Aber sehr viel mehr über Julius Gipkens, Otto Ledertheil und die Welt, in der der Sarotti-Mohr entstand.
Den vollständig überarbeiteten Beitrag findet ihr hier:
»Sarotti, der Mohr und Otto Ledertheil – Wer hat’s denn nun erfunden?«
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