Ein Friedhof, auf dem Karotte und Kohlrabi sprießt. Mit ein Grund, warum Ahnenforscher Ruhestätten mögen.

Ein himmlisch-irdischer Acker zwischen zwei Orten Berlins (Greifswalderstr. bzw. Prenzlauer Allee) inmitten der permanenten Rushhour von Autos, Straßenbahnen, dem steten Fluss von Tourist und Einwohner auf dem Asphalt. Dieses Stück Erde ist weder ein Park noch ein Cluster aus Boutiquen, Shops, Fresstempel oder Touristenmeile. Hier ist die Rede von einem Friedhof am Puls unserer Bundeshauptstadt: Nämlich der Kirchhof in der evangelischen St. Georgen-Parodialgemeinde am Prenzlauer Berg.

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Warum im Monheimer Kirchenarchiv St. Gereon die Kirchenbücher lagern – und was es sonst noch zu bieten hat.

Für uns Niederrheiner stellt sich mitunter die Frage, wo wir die Geburts-, Heirats- und Sterbeeinträge aus Monheim vor 1810 bekommen können. (In den linksrheinischen Gebieten wurde dank der französischen Besatzung die Personenstandsunterlagen, zu denen auch Monheim gehörte, ab 1810 geführt. In den rechtsrheinischen Gebieten erst ab 1876.)

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Die Litfaßsäule im Düsseldorfer Stadtarchiv birgt immer Überraschungen. 

Wer es kennt, weiß, wo es liegt: Das Stadtarchiv Düsseldorf liegt strategisch günstig neben dem Hauptbahnhof. Eingekeilt zwischen dem Schauspielhaus (oben drüber) und dem Ordnungsamt (Hallo Nachbar), versieht es auch in Corona Zeiten treu und redlich seinen Dienst als Hirn der immerwährenden Retrospektive.

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Arroganz ist das Gift bei der Ahnenforschung

Bei dem Thema Ahnenforschung sticht mich mitunter auch die Untugend „Arroganz“.  Wie das? Nichts Spektakuläres. Etwa als ich meine dreifache Urgroßmutter flugs zum Mauerblümchen erklärte, weil sie erst mit 31 Jahren in den Stand der Ehe getreten war. Dabei, und das ist gar nicht ungewöhnlich, war sie schon einmal verheiratet gewesen. Ihr Ehemann starb, sie war allein mit zwei kleinen Söhnen. Ihr Zukünftiger, mein späterer dreifacher Urgroßvater, war 15 Jahre älter, bereits dreifacher Witwer und Vater von mehreren Kindern aus den verschiedenen Ehen (wenn nicht einige schon gestorben waren).  

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Was Mick Jagger mit Porträts von Urgroßeltern zu tun hat.

Die Sache mit den Ahnen wird dann erst interessant, wenn zu den langweiligen Dokumenten das „Fleisch“ hinzugefügt wird. Beef in Form von Fotos, Haushaltsbücher, Poesiealbum, Briefe, ein Küchenrezept von der Uroma für den Christstollen oder gar Wehrpässe.

Alte Fotos haben eine Aura

Da der Mensch ein Augentier ist, sind alte Fotos mit das Schönste, was einem Forscher passieren kann.  Der bloße Name wird auf einmal eine Person aus Fleisch und Blut: So also sah die Urgroßmutter im Sonntagsstaat aus, der Großvater in Wehrmachtsuniform, die Tante im schwarzen Konfirmationskleid etc. Und obwohl die Fotos oft im Atelier geschossen wurden und wie gestellt wirken, besitzen sie eine eigentümliche Eindringlichkeit. Wir schauen sie uns gerne an und können gar nicht sagen, was genau uns daran so fesselt. Was genau macht die Faszination aus?

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Ein Schwanengesang auf den Teddy

Im neuen Jahr Gerümpel auszuräumen ist eine gute Sache. Es reinigt nicht nur das Eigenheim, sondern bekanntlich auch die Seele.

Mist ist der beste Nährboden

Doch kehrt man mit eisernem Besen, tut man manchmal des Guten zu viel: Keller und Dachböden hüten in manchen Kisten, Schachteln und Truhen geheimnisvolle Gegenstände – und eben auch  Dinge, bei denen uns das Herz aufgeht. Mist ist bekanntlich der beste Nährboden.

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Wieso Ahnenforschung zwischen das Toastbrot passt

Ahnenforschung als bloße Ansammlung von Zahlen, Daten und Namen? Weit gefehlt!

Zwar wird in vielen Blogs Tipps für das Rüstzeug eines jeden (Hobby-) Forschers gegeben; also auf welche Seiten (ancestry, family search etc.) wir etwas finden oder bei welchem Archiv wir uns melden können. Im besten Fall haben wir dann die Fakten, aber oftmals das Gefühl, dass etwas Entscheidendes droht unter dem Tisch zu fallen.

Bloß –  was genau ist es?

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