Düsseldorfs Stadtoriginal: Angela Spook als Hexe von der Kö

Wer kennt sie nicht: Die zu Stadtoriginalen herangewachsenen Menschen, die überhaupt zu wissen, wer ihnen dieses Etikett auf dem Leib gestempelt hat. Vielleicht liegt es daran, dass sie so elementar und echt sind, sie in der lauten Welt mit ihren Eigenheiten einstehen, dass ihre Originalität von Generation zu Generation weitergetragen werden.

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Sind Gene schuld am Ordnungssinn?

Reisen bildet bekanntlich. Das liegt nicht nur an das Erlernen einer Sprache, das Eintauchen in die vermeintliche kulturelle Vielfalt, an den rauschhaften Tagen von Farben, Sonne, Strand und Meer.

Bitte ordentlich zusammenlegen. Hans Peters, ©Niederländisches Staatsarchiv

Bei mir beginnt die Bildung früher: Beim Aufschließen des jeweiligen Ferienappartements. Nicht, dass ich mich da Entspannen würde, ganz im Gegenteil. Urlaub ist im Nachhinein auch eine Zeit für Reflexion, nach dem Motto: »Erkenne dich selbst«.

In Paris erblickte ich sofort in der Küche einen 30 Jahre alten Spülschwamm. Ich untersuchte ihn nicht unter dem Mikroskop, sondern gesellte ihn zu seinen Freunden, dem Restmüll, in den Container. Dann schenkte ich der Wohnung einen neuen Schwamm, auf das er ebenso lange wachsen und gedeihen möge.

Ordnungsinn ist nicht verhandelbar😉

In der Ferienwohnung an der Nordsee war es genau umgekehrt. Beim Aufschließen des Appartements spürte ich sofort meinen Nachteil, Die Räume entpuppten sich nicht nur als picobello sauber, sondern waren praktisch eingerichtet. Unter der Spüle erblickte zum Beispiel ein genau angepasstes Plastikregal in der in liebevoller Anordnung schwämme, Bürsten, Spontex etc. ihren Platz fanden. In den Schränken oberhalb der Küchenzeile standen in maßvoller, aber nicht zu knapper Auswahl Schüssel, Brettchen und Dosen in Ost-West Richtung aufgereiht und meldeten sich zum Arbeitseinsatz. Und um das Ganze die Krönung aufzusetzen: Das Appartement hatte nicht des kasernierten Flairs eines ETAP-Hotels, sondern besaß durchaus Charme.

Kein Plastikregal für den Küchenschwamm

Mich überkam genau zwei Dinge: Entweder meine Wohnung einem ähnlichen System zu unterziehen oder aber zu googeln, ob es mir zwar nicht an Reinheit, aber an einem gewissen Ordnungssystem mangelt – und wenn ja, warum. Ist Ordnungssinn vererbbar oder nicht? Mit anderen Worten: Warum ist es mir in den ganzen Jahren nahezu egal gewesen, meinen Küchenschwamm zwar regelmäßig zu erneuern, aber ihm kein Bettchen in einem Plastikregal zu schaffen?

Marie Kondo ist der neue Aufräumguru, ©Diarmuid Greene

Vom Spirit der Aufräumgurus Marie Kondo

Ordnung zu halten ist nicht nur das halbe Leben, sondern mittlerweile populär. Minimalismus-Gruppen finden sich im Internet und jeder, der naiverweise an der Lieblingstasse seines Urgroßvaters hängt, wird milde belächelt und gefragt: Brauchst du die?! Aufräumgurus, so lese ich, gab es schon in den 80ern. Sarah Felton zum Beispiel mit ihrem Ratgeber «The Messies Manual: The Procrastinator’s Guide to Good Housekeeping»[1]

Mittlerweile gibt es in der Hinsicht einen neuen Messias. Marie Kondo Werk »Aufräumen mit Marie Kondo. In drei Schritten zur perfekten Wohnung« wird als neuer Heilsbringer gefeiert. Angereichert mit einer Prise Spiritualität gilt für sie »Aufräumen als geheiligter Raum«[2]. Zwar kann ich bei ihrer Koffer-Packmethode durchaus etwas lernen, aber bei deren Radikalisierung beginne ich zu streiken. Brauche ich eine selbstoptimierte Wohnung? Oder anders herum gefragt: Warum ist eine geordnete Wohnung so heiß begehrt?

Big Five der Persönlichkeitsmerkmale

Psychologen haben die fünf entscheidendsten Persönlichkeitsmerkmale herausgefiltert: Extraversion, Offenheit gegenüber (neuen) Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus.[3] In diesen »Big Five« zählt impliziert Gewissenhaftigkeit diesen heiß begehrten Ordnungssinn, der wiederrum impliziert, mit minimalistischen Strukturen nicht nur die Wohnung, sondern auch das Leben in den Griff zu kriegen.[4] Diese strukturelle Gewissenhaftigkeit basiert aufgrund von Genen und Umweltfaktoren. Faktoren wie die Entwicklung eines Babys im Mutterleib und die berühmten ersten drei Lebensjahren sorgen dafür, dass der Charakter schon zu 60 Prozent festgelegt ist.[5]

Ist der Charakter für immer in Stein gemeißelt?

Bedeutet es also im Umkehrschluss, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr? Falsch, erklärt der Verhaltensphysiologe Gerard Roth. Nur: um Verhaltensmuster zu durchbrechen bedarf es Leidensdruck, Motivation und viel Geduld. Das ist das eine. Das andere ist, dass wir im Laufe des Lebens lernen müssen, gewisse Eigenschaften, die wir nicht im Übermaß besitzen, dennoch erlernen müssen. Im Fall von Ordnungssinn habe ich gelernt, gewisse Techniken der Ordnung zu entwickeln.

Big Five der Ahnenforschung

Cornelia Wrzus, die Professorin für Psychologische Alternsforschung, erklärte, dass jedes Charaktermerkmal, das sich im Lauf der Evolution entwickelt hat, seinen Sinn hat.[6] Jemand, der wie ich schreibt, beobachtet und ist zugleich neugierig. Ich habe keine Zeit, meine Wohnung zu optimieren, zumal ich Krimskrams entdecke, den ICH wiederrum interessant finde. Gerade bei uns Ahnenforschern sind es die historischen Big Five, die unser Herz bei Fotoalben, vergilbten Briefen und Dokumenten höherschlagen lässt.: Neugierde, Empathie, Wissen, Sammeln und Geduld. Berühmte Fetzchen an Informationen ziehen uns magisch an, werden gesammelt, gesichtet und dann archiviert. Bei anderen Menschen landet der ganze Papierwust in dem Reißwolf. Was für andere eine Belastung ist, bedeutet für mich ein großer Schatz.

Wie drückt es Frau Wrzus aus? »Darum kann man sich ruhig ein Stück weit so akzeptieren, wie man ist.«[7]  Ich bin beruhigt;-)


[1] http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/ordnung-als-sinnsuche-warum-uns-die-ordnung-im-griff-hat

[2] Ebd.

[3] Vgl. http://www.spektrum.de/news/persoenlichkeit-wie-kann-ich-mich-aendern/1923658 (abgerufen 12.08.2024)(

[4] Vgl. www.spektrum.de/news/aufraeumen-warum-menschen-unterschiedlich-viel-ordnung-brauchen/2119167 (abgerufen am 12.08.2024)

[5] Ebd.

[6] Vgl. //www.spektrum.de/news/persoenlichkeit-wie-kann-ich-mich-aendern/1923658

[7] Ebd.

https://vg08.met.vgwort.de/na/1a8c2e6801ea42a9afb92e399dc4c6e2

Füller frei für Schrullige

Der Füller, mit dem ich das Abitur schrieb, bestand aus einer Iridiumfeder, auf der das Emblem des Herstellers eingraviert war: Senator. Aber heute mag ich nicht mehr gerne damit schreiben. Zu breit, zu klecksend und die daraus entstehende Schrift passt nicht zu der von damals. Vielleicht haben sich auch meine Schreibbewegungen verändert.

Zum 25. Todestag des ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert am 26. Februar 1925 Letzte Aufnahme des Reichspräsidenten Ebert , photographiert am 15. Februar, vor 14 Tagen an seinem Schreibtisch.

Füller als Status- und Herrschaftssymbol?

1992 bestand ich mein Abitur und bereits ein Jahr später bezeichnet der SPIEGEL in einem seiner Hefte den Kolbenfüller als »die Sehnsucht nach Altbewährtem als Reflex auf die Computergesellschaft«. Soso. Mittlerweile sind über 30 Jahre vergangen und der Spruch hätte heute auch kommen, nur in veränderter Form. Psychologisch unterfütterte das Magazin seine Analyse noch mit »die Wiederkehr eines längst geglaubten Status- und Herrschaftssymbols«. Nun ja. Auch wenn ich bis heute gerne mit Füller schreibe, habe ich damit nicht Weltherrschaft erreicht. Noch nicht.

Barack_Obama_signs_emergency_declaration_for_Arkansas_1-28-09; ©Pete Souza, Public domain, via Wikimedia Commons

Hanswurst des Gestrigen?

Ab er in gewisser Weise hatte der SPIEGEL von damals schon recht.  Wenn Hanswurst mit dem tintenklecksenden Utensil schreibt ist er ein armer Gestriger, der die Digitalisierung noch nicht begriffen hat und lieber trommelt als das Mobiltelefon zu benutzen.

Prominente mit Füller

Nur einem Macher sei es erlaubt, den Füller (das Edelste seiner Zunft) zu zücken und seine Gedankenspielereien auf Papier zu bringen. Schauen wir uns doch die Prominentenriege doch einmal an. Was mir auffällt: Es gibt im Internet kaum welche, die am Schreibtisch sitzen und mit Füller schreiben. Thomas Mann hält einen Bleistift in der Hand, den er brauchte, um an der Seite zu kritzeln oder etwas zu unterstreichen. Ober er mit dem Füller schrieb? Im Netz fand ich ein Forum, wo jemand anhand Thomas Manns Tagebucheinträge auflistete, wann und wo der Nobelpreisträger der Buddenbrooks zur Tinte griff.

Thomas-Mann_Archiv_4; ©Jürg-Peter Hug

Bismarck und sein Federkiel

Bismarck, so ein Foto, hält einen Federkiel in der Hand, was auch bedeutet, dass das Bild vor der Erfindung der Füllfeder aufgenommen wurde (Oder liebte er einfach nur den Federkiel?). 1883 bohrte ein gewisser Lewis Edson Waterman zwischen Feder und Tintenreservoir, die dafür sorgten, dass nur so viel Tinte floss, wie benötigt. Der Austausch von Luft schuf ein Vakuum, um keine größeren Klekse zu vermeiden und das Loch in der Feder sorgte für einen kontinuierlichen Tintenfluss.

Bundesarchiv_Bild_183-R18794,_Otto_von_Bismarck

Politiker zeigen sich gern beim Unterschreiben

Ansonsten halten Politiker, egal welchen Jahrzehnts, gerne Papiere in der Hand, wenn sie am Schreibtisch sitzen oder sie reden auf ihren Berater ein. Oder die Auguren auf die Politiker. Aber auch die machen sich vor der Kamera keine Notizen. Mitunter gibt es bei sonstigen Besprechungen immer Notizblock und Kuli, aber bei mir kommt der leise Verdacht auf, dass öffentlich Notizen machen zu einem Thema Politikern als Schwäche ausgelegt wird. Politiker haben alles im Kopf, hören ihren Zuarbeitern zu, legen sich fest, unterschreiben, wenn die Zuarbeiter ihre Arbeit getan haben. 

Vladimir_Putin_with_Bill_Clinton; ©9Kremlin.ru

Donald Trumps Füller

Der Akt des Unterschreibens wird dagegen bis in alle Ewigkeit festgehalten. Dafür gibt es im Internet etliche Beispiele, die den historischen Augenblick festhalten. Zwei plus Vier Vertrag, Friedensvertrag von Brest-Litowsk, Versailler Vertrag, beurkundet mit dem goldenen Waterman, die Obama Care mit dem allseits favorisierten Mont Blanc etc. Es gibt sogar ein Foto, auf dem der Füller von Donald Trump abgebildet ist. Allerdings gibt es keins, auf dem Trump einen Vertrag/Dokument mit seinem Füller unterzeichnet, falls er überhaupt etwas unterzeichnet hat.

Donald_Trumps_filler; ©Evan Walker

König Charles ist Haptiker, also schrullig

Eine Unterschrift mit Tinte ist also etwas Besonderes und wird dementsprechend zelebriert. Auch wenn König Charles fluchte, weil der Füller nicht funktionierte und Tinte die königlichen Finger bekleckerte. Von ihm ist verbürgt, dass er seine Briefe per Hand schreibt und seinen Freunden kleine Briefchen zukommen lässt. Das britische Oberhaupt ist ein Haptiker, was in dem Zusammenhang als schrullig angesehen wird. Da ich auch ein Haptiker bin, kann ich demnach auch als schrullig gelten. Harry Potter allerdings, der mit Federkiel auf Pergament kritzelt, ist dagegen cool. Vielleicht mögen Charles und ich aber nur das Fließen der Feder über dem Papier (vorzugsweise aus Japan). Beim Zurückblättern der Seiten einem Meer aus Spinne gleichen Zeichen betrachten, die sich bei näherem Hinsehen als eigene Schrift entpuppt, schafft einen Ewigkeitsmoment, der vergleichbar ist mit einer tätowierten Haut.

Secretary_Kerry kondoliert zum Tod von Margret Thatcher, ©U.S. Department of State, Public domain, via Wikimedia Commons

Justus Jonas Unterschrift auf dem Unterarm

Erster Detektiv-Sprecher Oliver Rohrbeck von Drei Fragezeichen ??? erzählte von einem Fan, der unbedingt ein Autogramm von ihm auf den Unterarm wollte. Kaum hatte Rohrbeck seine Unterschrift auf die Haut gekritzelt, erklärte der Fan, er wolle sich dort so lange nicht mehr waschen, bis er beim Tätowierer war.

Mont Blancs edelste Schreibgeräte
Wim van Rossem für Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

Schreiben ist Papiertätowierung

Da ich noch niemanden gefunden habe, der meine Unterschrift unter die Haut geritzt haben will, tätowiere ich lieber das Papier. 

Einmal Berlin mit Joseph Roth. Weltuntergang plus Hausmannskost

Wer in Berlin in geweihter literarischer Stätte speisen will, der kehrt ein in die „Joseph Roth Diele“, Potsdamerstraße 75. Nach außen hin wirkt es wie ein gutbürgerliches Bistro/Kneipe mit gepflegter Hausmannskost. Doch das Innere der Kneipe beinhaltet die reinste Devotionaliensammlung über den berühmten österreichischen Schriftsteller, der nebenan in Nr. 73 (früher 115a) mit seiner Frau Friederike (Friedel) wohnte. Dass neben seinem Wohnhaus die Joseph Roth Diele entstand, ist einem puren Zufall zu zuschreiben.

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Bert Brechts beherrschte Wohnkultur

An Bert Brecht scheiden sich schulisch, literarisch und politisch oft die Geister; kaum jemand würde an ihm   unter dem Begriff „Heimat in den eigenen vier Wänden“ einen Gedanken zu verschwenden. Und doch – wer sich bei seinem Berlin Besuch mal die Mühe macht, das Brechtarchiv http://www.adk.de/de/archiv/museen/brecht-weigel-museum/index.htm zu besuchen, wird möglicherweise eines Besseren belehrt.

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Geisterjäger John Sinclair feiert 50. Jahre Grusel

Was weiß man eigentlich von Geisterjäger John Sinclair dem Meister des Übersinnlichen, dessen gruseligen Abenteuer seit 1973 von einer begeisterten Leserschaft verschlungen wird? „Sohn des Lichts“ nennt ihn sein bester Freund und Journalist Bill Conolly, den er seit seiner Studienzeit kennt. Obwohl John Englands Hauptstadt wie seine Westentasche kennt, kommt er gebürtig aus Schottland.  Ursprünglich wollte er wie sein Vater Jura studieren, bis er dann die Polizeilaufbahn bei Scotland Yard einschlug.

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Comb over Caesar oder dem Schummelscheitel die Zukunft.

Boris Johnson hat kein Problem, Kloppo tut was dagegen, Kojak bevorzugte blanke Verhältnisse. Wovon hier die Rede ist, ist die sogenannte „Comb over Frisur“ oder auf gut deutsch „der Schummelscheitel“.  Wer es noch genauer haben will: über die Glatze kämmen.  Was heute absolutes Bäh ist und Männer beherzt zum Rasierer greifen lässt, war sogar noch während meiner Schulzeit en vogue.

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Gollums magischer Ring von Paußnitz

Über Last/Freude des Unverbrüchlichen.

Als Pippa Middleton, besser bekannt als die kleine Schwester von Herzogin Kate, endlich geheiratet wurde, durfte Harrys Freundin Meghan nicht an der Trauung teilnehmen. Der Grund: Sie trug keinen Ehering am Finger. Nur verheiratete Paare durften Zeugen des Ehegelöbnisses werden, obwohl böse Zungen lästerten, die Braut habe Angst gehabt, Meghan hätte ihr die Schau stehlen können

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Düsseldorf Januar 1943: Wie ein Baby aus dem zerbombten Marienhospital gerettet wurde!

Wenn Liesel mit ihrer Mutter in den Luftschutzkeller ging, wusste sie, was zu tun war. Sich um ihre jüngeren Zwillingsschwestern kümmern, die zu beiden Seiten an der Hand der Mutter hingen. Für Liesel war es nicht nur selbstverständlich, sondern sie liebte kleine Kinder über alles. Und die Mutter konnte jede Hand gut gebrauchen. Denn es war doch Krieg, der Vater an der Front und sie selbst Anfang 1943 hochschwanger.

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Über Weimar in der NS-Zeit: Wie aus der Düsseldorfer Kripo Rassehygieniker wurden.

Der Werdegang der Düsseldorfer Kriminalpolizei vom „normalen“ Verbrechenbekämpfer bis hin zum ideologisch indoktrinierten NS-Verbrecher beschäftigt sich neuerdings die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

Die Sonderausstellung beginnt mit der Verbrechensbekämpfung im ausgehenden 19. Jahrhundert. Mit der  Errichtung einer zivilen Dienststelle „Criminal Bureau“ sollte die überforderte Schutzpolizei (Schupos) unterstützt werden. Anfangs mit gemischtem Erfolg. Denn gutes Personal war Mangelware und auch von modernen Ermittlungstechniken fehlte (noch) jede Spur.

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