Tatsächlich gab es keine Ehe für Jedermann – und das bis ins 19. Jahrhundert hinein. Etlichen Schichten blieb der Hausstand verwehrt. Dazu gehörten die mittellose Schicht der Tagelöhner, Knechte und Mägde, Kinder von Prostituierten oder auch Soldaten. Auch der Lehnsherr achtete streng darauf und drang bei den Bauern aufgrund von Machtansprüchen, sich ihre Heiratserlaubnis bei ihm abzuholen.
„Keine Ehe für Jedermann“ weiterlesenLiebe und Ehe – Pragmatismus pur
Bei der Ahnenforschung stoßen wir unweigerlich auf die Ehe. War da auch Liebe, fragen wir uns. Zwar können unsere Ahnen mit uns nicht mehr direkt kommunizieren (gut oder schlecht?), aber wie können Fakten aus den Daten auf anderer Weise mit uns sprechen?
Die Liebe im 19. Jahrhundert war Pragmatismus pur.
Irgendwann hat sich im Kopf der Angehörigen eingefressen, dass Menschen im 18./19. Jahrhundert nur einmal geheiratet hätten.
„Liebe und Ehe – Pragmatismus pur“ weiterlesenKeiner will als alte Jungfer enden
Meine dreifache Urgroßmutter trat in den Stand der Ehe ein – mit 31 Jahren! Das durchschnittliche Heiratsalter betrug bei Frauen 25,6, bei Männer 27,5 Jahren.
Auch ohne Vorkenntnisse braucht es keine Brille, dass meine Vorfahrin fast an der Schwelle des Greisenalters im 19. Jahrhundert war;-) in diesem Alter für schwer an den Mann zu bringen, wenn gar für nicht vermittelbar.
„Keiner will als alte Jungfer enden“ weiterlesen