Wie Düsseldorf im Ofen gebacken wurde

Staub, Hitze, Herzblut: Die Kunst der Ziegler

Ziehen Sie Backsteine auch so an? Mich jedenfalls tun sie es, obwohl ich durchaus meine Schwierigkeiten mit den (manchmal) zu nüchtern gehaltenen norddeutschen Einfamilienhäusern habe. Aber auf jeden Fall zeigt dieses, aus Lehm entstandene Material mehr Wärme als diese Stahl-Glas-Betonkonstruktionen, mit denen sehr erfolgreich Düsseldorfs Innenstadt frisiert wurde und wird. Dennoch; wenn wir die Augen aufhalten, entdecken wir noch eine Menge der Ziegelbauten, die den Bombenangriffen des 2. Weltkrieges trotzen konnten.

ehemalige Ulanenkaserne in Düsseldorf, jahrelangem Verfall preisgegeben,©Klaus Lipinski
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Entartete Sphinx an Düsseldorfs Tonhalle

Jupp Rübsams Denkmal an den Ersten Weltkrieg

„Innere Festung“ zwischen Trauma, Ablehnung und politischer Instrumentalisierung

Zwei Körper aus Basalt

Zwei aus Basalt gehauene Figuren kauern auf allen Vieren auf grauem Stein. Ihre händeartigen Pfoten liegen wie Löwentatzen vor den dunklen Körpern und berühren sich. Die Gesichtszüge wirken archaisch: breite Lippen, längs gehauene Augen, grob stilisiert.
Einzig die Kopfbedeckungen – Mütze und Helm – geben Auskunft darüber, dass es sich um Soldaten handelt.

Geschaffen wurden die Figuren von Jupp (Josef) Rübsam (1896–1976), selbst Kriegsteilnehmer und Soldat des 39. Nieder-Füsilier-Regiments. Er nannte sein Werk „Innere Festung“ – ein Denkmal für seine gefallenen Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg.

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