Wegen Shitstorm auf den Scheiterhaufen.

Durch den Gerresheimer Dorfklatsch als „Hexe“ verbrannt

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s gänzlich ungeniert, heißt es so schön. Mit anderen Worten: Es kann einem völlig egal sein, was die Anderen denken. Aber in einem kleinen Dorf bei Düsseldorf war es im 18. Jahrhundert genau umgekehrt: Der schlechte Ruf eilte einer Dorfbewohnerin dem bösen Dorfklatsch voraus. Und ließ sie tödlich auf einem Reisighaufen enden, mit einem Pulverfässchen um den Hals.

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Vom Blutstein zum Galgen.

Der Schandgang zum Tod durch Düsseldorf -Pempelfort

Bevor der Delinquent seine letzten Minuten am Galgen ausröchelte, hatte er noch einen letzten Dienst zu verrichten. Dreimal – so der überlieferte Brauch – musste der Verurteilte den sogenannten Gerichts- oder Blutstein umrunden. Oder, wie man vermutet, um ihn herumgestoßen werden.

Dieses Stoßen um den Blutstein, auch Blutkreuz genannt, besiegelte symbolisch das abgeschlossene Gerichtsverfahren. Zugleich hoffte die hochrichterliche Justiz des jeweiligen Landesherrn auf letzte Geständnisse: weitere Vergehen, Namen von Mitwissern oder andere Übeltäter. Der Tod war nahe – und damit auch die Wahrheit.

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