Fliegerweltrekord im 2. Weltkrieg

Ernst Jachtmanns Segelflug in Ostpreußen

Harry Gieses martialischer Ton dröhnte in die Ohren der Kinogänger, die sich am 22. September 1943 vor dem Hauptfilm die obligate Wochenschau anschauten. Geradezu ekstatisch formulierte er Sätze wie »Wie eine Möwe schwebt das Flugzeug über der Küste.“ Dazu schwenkte die Kamera auf die »Weihe« des Segelflugpiloten Ernst Jachtmann, dann zu seinen zu seinen Hilfstruppen, bestehend aus Kameraden der NSFK-Gruppe 1 und der Luftwaffe. »Wind bleibt!«, haben die Kameraden auf der Erde als Fingerzeig in den Sand geschrieben«, schnarrte Harry Gieses Stimme weiter. Jachtmann nutzte scheinbar ungerührt die Aufwinde der ostpreußischen Küstenlandschaft und flog über deren Köpfe hinweg scheinbar mühelos 55 Stunden, 50 Minuten und 50 Sekunden den Küstenabschnitt hin und her. [1]

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Einmal Berlin mit Joseph Roth. Weltuntergang plus Hausmannskost

Wer in Berlin in geweihter literarischer Stätte speisen will, der kehrt ein in die „Joseph Roth Diele“, Potsdamerstraße 75. Nach außen hin wirkt es wie ein gutbürgerliches Bistro/Kneipe mit gepflegter Hausmannskost. Doch das Innere der Kneipe beinhaltet die reinste Devotionaliensammlung über den berühmten österreichischen Schriftsteller, der nebenan in Nr. 73 (früher 115a) mit seiner Frau Friederike (Friedel) wohnte. Dass neben seinem Wohnhaus die Joseph Roth Diele entstand, ist einem puren Zufall zu zuschreiben.

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