Wenn der Frosch aus dem Nebel kommt: Eine Liebeserklärung an German Grusel

Warum Nebel bei mir das Kopfkino startet

Keine Ahnung, warum mich der Nebel so fasziniert. Oder doch? Nebel hat meiner Meinung nach eine ähnliche Wirkung wie das Wattenmeer. Dadurch, dass wir weniger sehen können, sind unsere Sinne aufs Äußerste gespannt. Nebel, der aus den Senken herauskriecht, wie der weiße Dampf aus einem Kochkessel und hinaufsteigt. Das Einzige, was noch zu erkennen ist, sind die Baumwipfel, deren blattloses Geäst sich wie dunkle Gerippe in der Helligkeit ausmacht. Paradoxerweise wirken auf uns Gegenstände oder auch Personen in greifbarer Nähe in gewisser Weise pythonesk. Scharf umrandete Konturen tauchen vor unseren Augen auf, die geradezu hyperreal wirken, während andere Gestalten weiter entfernt seltsam konturlos wirken, als wären sie sich aus der realen Welt vom Nebel verschluckt worden.

Winternebel über dem Kittelbach, ©Marion Rissart
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Wie Düsseldorf im Ofen gebacken wurde

Staub, Hitze, Herzblut: Die Kunst der Ziegler

Ziehen Sie Backsteine auch so an? Mich jedenfalls tun sie es, obwohl ich durchaus meine Schwierigkeiten mit den (manchmal) zu nüchtern gehaltenen norddeutschen Einfamilienhäusern habe. Aber auf jeden Fall zeigt dieses, aus Lehm entstandene Material mehr Wärme als diese Stahl-Glas-Betonkonstruktionen, mit denen sehr erfolgreich Düsseldorfs Innenstadt frisiert wurde und wird. Dennoch; wenn wir die Augen aufhalten, entdecken wir noch eine Menge der Ziegelbauten, die den Bombenangriffen des 2. Weltkrieges trotzen konnten.

ehemalige Ulanenkaserne in Düsseldorf, jahrelangem Verfall preisgegeben,©Klaus Lipinski
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