Geplündertes Fotoalbum

Kürzlich las ich ein interessantes Zitat über Sammler. Sammler seien Menschen, die eine Leere füllen würden. Wer Fotos, insbesondere alte Fotos sammelt, der füllt sein leeres Gedächtnis mit Erinnerungen, die nie vergehen. Die Leere, die berühmte Gedächtnislücke darf nicht vergehen. Alte Fotoalben ziehen uns magisch an. Wir haben die Möglichkeit, in eine Zeit zu verschwinden, die wir temporär gestreift haben oder nur vom Hörensagen kennen. Oft aber noch nicht einmal das.

Ein kostbarer Deckel, dahinter verbirgt sich das Fotoalbum. So etwas wird heute nicht mehr hergestellt
album_photograph_am_1966.11-1, ©wikipedia commons.

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Entartete Sphinx an Düsseldorfs Tonhalle

Jupp Rübsams Denkmal an den Ersten Weltkrieg

„Innere Festung“ zwischen Trauma, Ablehnung und politischer Instrumentalisierung

Zwei Körper aus Basalt

Zwei aus Basalt gehauene Figuren kauern auf allen Vieren auf grauem Stein. Ihre händeartigen Pfoten liegen wie Löwentatzen vor den dunklen Körpern und berühren sich. Die Gesichtszüge wirken archaisch: breite Lippen, längs gehauene Augen, grob stilisiert.
Einzig die Kopfbedeckungen – Mütze und Helm – geben Auskunft darüber, dass es sich um Soldaten handelt.

Geschaffen wurden die Figuren von Jupp (Josef) Rübsam (1896–1976), selbst Kriegsteilnehmer und Soldat des 39. Nieder-Füsilier-Regiments. Er nannte sein Werk „Innere Festung“ – ein Denkmal für seine gefallenen Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg.

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